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AMG - ABC

 

 ALF steht für Arbeits-und Lernformen.Im einstündigen ALF-Unterricht  sowie im Rahmen der ALF-Tage in der Fahrten- und Projektwoche lernen die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 ihr Arbeitsverhalten zu verbessern. So lernen  sie z.B. sich gezielt auf Klassenarbeiten vorzubereiten oder ihr Heft richtig zu führen.In den Jahrgangsstufen 6 – 9 werden wesentliche Arbeits- und Lernformen in Form eines Spiralcurriculums wieder aufgegriffen und unterrichtsbegleitend vertieft.(Wiegand)
Die Arbeitsgemeinschaften am AMG unterstützen und ergänzen unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit und stellen von daher einen wichtigen Bestandteil unseres Schulprogramms dar. Das aktuelle Angebot an AGs hängt zum Teil von der an der Schule vorhandenen Situation bei der Besetzung von Lehrerstellen ab.Gleichwohl gibt es eine Reihe von AGs, die in regelmäßigen Abständen oder dauerhaft eingerichtet werden, wie z.B. eine Rechtskunde-AG, eine AG zur Ausbildung von Streitschlichtern oder von Schulsanitätern, eine Roboter-AG sowie die Fremdsprachen-AGs in Italienisch (Jg. 5/6) bzw. in Spanisch (Jg. 8/9).Einige der AGs werden durch außerschulische Partner unterstützt bzw. geleitet. (Dr. Kiesow)
Die Schüler und Schülerinnen der Klasse 10 (Einführungsphase der Oberstufe) haben verschiedene Möglichkeiten, ihre Französischkenntnisse im französischsprachigen Ausland zu vertiefen.Das ProgrammDirekter Austausch (Familie zu Familie)Dauer: Einjähriges Austauschprogramm (6 Monate in Deutschland März- August, 6 Monate in Frankreich September bis Februar des Folgejahres) für deutsche und französische Schüler.Deutsch-kanadischer Schüleraustausch (Québec)Direkter Austausch (Familie zu Familie)Dauer: Sechsmonatiges Austauschprogramm (3 Monate in Deutschland, September bis Dezember; 3 Monate in Kanada, Anfang Januar bis Anfang April).BeauvaisIm Zusammenhang mit der Städtepartnerschaft. Unterstützung der Stadt Witten bei der Suche einer Gastfamilie und für den Schulbesuch.Dauer: 3 bzw. 6 Monate oder ein Schuljahr (September bis Juni)(Otto) 
Viele Schülerinnen und Schüler verbringen während ihrer Schulzeit ein halbes oder ganzes Jahr an einer Schule im Ausland. Die meist positiven Erfahrungen der Rückkehrer sowie die Erkenntnis, dass diese Zeit in hohem Maße zur Ausbildung wichtiger Schlüsselqualifikationen beiträgt, haben in den letzten Jahren immer mehr Jugendliche dazu veranlasst, diesen Schritt zu gehen und erste Auslandserfahrungen zu sammeln.Um diese Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg zu begleiten, gibt es an unserer Schule eine Auslandsberatung.(Ulrich eMAil: VERulrichFREM@amg-witten.deDET)
Musik in einem Ensemble wie der Bläserklasse zu praktizieren, ist nicht nur ein schöner Ausgleich. Lernpsychologische Befunde zeigen, dass neben musikalischen Qualifikationen in besonderer Weise soziale und kommunikative Fähigkeiten erworben werden.Um Schülerinnen und Schüler in diesen Bereichen zu fördern, bietet das AMG seit 2005 für die Jahrgangsstufen 5 und 6 die Bläserklasse an, in der die Schülerinnen und Schüler eines von fünf angebotenen Blasinstrumenten erlernen. Hier einige Fakten im Überblick:* Zur Auswahl stehen Querflöte, Klarinette, Saxophon, Trompete und Posaune.* Der Instrumentalunterricht findet in Kleingruppen statt und wird durch Instrumentallehrer/-innen der Musikschule bestritten.* Im Rahmen des normalen Musikunterrichts findet pro Woche eine Orchester-Stunde im Klassenverband statt.* Die Instrumente werden von der Schule zur Verfügung gestellt.* Für Versicherung, Instrumentalunterricht und Instrumentenausleihe zahlen die Eltern einen festgelegten Monatsbeitrag.Ausführliche Infos erhalten Sie über den Link auf dieser Seite. (Mielke/Schubert)
Im Schuljahr 2009/2010 fanden zum zweiten Mal im Rahmen der Projektwoche Intensivkurse für Textverarbeitung und Tabellenkalkulation statt. In je 3 mal 2 Zeitstunden lernten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen Texte selber einzugeben und aufzubereiten. Die SchülerInnen der 7. Klassen fanden in der gleichen Zeit zu vorgegebenen Aufgaben die richtigen Formeln und stellten Tabellenwerte in einem Diagramm dar. Am Ende der Schulung zeigten alle SchülerInnen in einem Abschlusstest, dass sie viele neue Kenntnisse erworben haben. Als Lohn erhielt jede(r) TeilnehmerInnen einen persönlichen „PC-Führerschein“. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz soll der Computer-Führerschein ein fester Bestandteil der alljährlichen Projektwoche werden.(Wisniewski)
Seit Februar 2009 unterrichten wir in Einheiten von 90 Minuten (Doppelstunden). Nur in wenigen Fällen sowie bei ein- bzw. dreistündigen Fächern werden noch Einzelstunden unterrichtet. Eine Evaluation bei Lehrern, Schülern und Eltern nach einem halben Jahr hat ergeben, dass das Modell bei allen Gruppen große Zustimmung findet. Für die Fremdsprachen aber wird von den meisten Kollegen ein „Mischmodell“ gewünscht, das heißt bei 4-stündigem Unterricht eine Doppelstunde und zwei Einzelstunden, um Kontinuität zu gewährleisten.Nach der Probephase und Evaluation haben sowohl die Lehrer- als auch die Schulkonferenz zu Beginn des Schuljahres 2009/10 eine Weiterführung des Doppelstundenmodells beschlossen, da die positiven Aspekte des Modells im Vergleich zu den Einschränkungen deutlich überwiegen. Auswirkungen des Modells z.B. in Bezug auf Lehrer- und Schülergesundheit sind stressfreiere Tage, da weniger Raum- bzw. Klassenwechsel erfolgen, weniger Unterbrechungen, weniger Unruhe in den 5-Minuten-Pausen und leichtere Schultaschen. Für die Unterrichtsgestaltung bedeutet es mehr Raum für kooperative Unterrichtsformen, handlungsorientiertes Lernen und individuelle Förderung. (Bülskämper)
Es ist uns am AMG wichtig, Schülerinnen und Schülern zu fördern, die sich mit dem Lernen in Mathe, Englisch und Deutsch manchmal schwer tun. So bieten wir einen klassenübergreifenden Förderunterricht in den drei genannten Fächern an. Das Angebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8. Pro Jahrgangsstufe und Fach gibt es eine Stunde Förderunterricht in der Woche, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer individuell an ihren Defiziten arbeiten können. Hierzu gibt es z.T. eine eigene Diagnostik. Mehr Informationen gibt es hier. (Fröhlings)
Bei DELF (Diplôme d’Etudes en Langue Franςaise) handelt es sich um einen standardisierten, weltweit anerkannten Test, der nach erfolgreichem Abschluss bescheinigt, dass Schülerinnen und Schüler sowohl mündlich als auch schriftlich in der Lage sind, in alltäglichen Lebenssituationen auf Französisch zu kommunizieren. Es gibt 4 - im Hinblick auf die sprachlichen Kompetenzen - klar definierte Niveaus (A1, A2, B1, B2). Dadurch ist ein gelungener Abschluss international aussagekräftiger als eine Französischnote auf einem deutschen Zeugnis, die aufgrund der Bewertungssysteme in anderen Ländern oft schwer einschätzbar ist. Die erfolgreiche Teilnahme wird den Schülern auf ihrem Zeugnis bescheinigt und sie erhalten eine Urkunde mit dem Ergebnis der erbrachten Leistungen vom Institut Franςais in Köln (Saßenroth)

Konzept zum Gender Mainstreaming

zur Förderung der Geschlechtergleichstellung am AMGEinleitung / BegründungsrahmenGemäß Schulgesetz zeichnet sich die Qualität von Schule auch hinsichtlich ihrer Förderung der Chancengleichheit der Geschlechter und der Beseitigung von  bestehenden geschlechtstypischen Nachteilen für Mädchen und Jungen, Frauen und Männer aus (vgl. § 2 Abs. 6 SchulG).Die Ergebnisse der großen Schulleistungsstudien verdeutlichen, dass in Deutschland neben dem sozialen Status und der ethnischen Herkunft ebenso das Geschlecht Auswirkungen auf den Leistungserfolg hat. So werden beispielsweise in allen PISA-Teilnahmestaaten in den Untersuchungsbereichen „Lesekompetenz“ und „Mathematik/Naturwissenschaften“ geschlechtsspezifische Unterschiede belegt. Ebenso wird herausgestellt, dass in allen OECD-Staaten die Wahrscheinlichkeit für Jungen, zu den leistungsschwächsten Schülern zu  gehören, höher ist als für Mädchen. Darüber hinaus ist die Wiederholerquote bei den Jungen in allen Schulstufen höher als die der Mädchen. Jungen werden vergleichsweise häufig abgeschult und besuchen häufiger die Förderschule.  Je höherwertiger der Abschluss einer Schulform, desto stärker wird sie von Mädchen besucht. Dennoch kann nicht davon gesprochen werden, dass Mädchen generell die „Gewinnerinnen“ des Bildungssystems widerspiegeln, denn der Arbeitsmarkt ist nach wie vor durch geschlechtsspezifische Segregation gekennzeichnet, das Einkommen der Frauen liegt durchschnittlich unter dem der Männer und auch die Führungskräfte in der Berufswelt sind hauptsächlich Männer.Auch wenn die Geschlechtsidentität bereits im frühen Kindesalter verinnerlicht wird, werden u.a. in der Schule tradierte Rollenbilder von „männlich“ und „weiblich“ vermittelt sowie bestimmte Verhaltenserwartungen reproduziert und somit die Geschlechterkonstellation verfestigt.In den Richtlinien und Lehrplänen wird die Geschlechterproblematik ins Bewusstsein gerufen und eine gezielte Mädchen- und Jungenförderung im Sinne der reflexiven Koedukation eingefordert. 

Ein schulisches Gender Mainstreaming Konzept sensibilisiert für



  • die Kriterien geschlechtsspezifischer Sozialisation und die Wirkungen dieser Prägungen auf eigene Denk- und Verhaltensmuster,
  • die individuelle Entwicklung der Bereitschaft, geschlechtsspezifische Vorurteile abzubauen und insbesondere im Unterricht partnerschaftliches Sozialverhalten und Selbstvertrauen bei Jungen und Mädchen zu fördern,
  • die Reproduktion von Rollenstereotypen im „Aktionsfeld Schule“ durch
 Unterrichtsinhalte und Verhaltensweisen aller am Schulleben Beteiligten,

  • die offenen und subtilen Formen von Gewalt und Sexismus in der Gesellschaft und die Möglichkeit zur Intervention und Prävention,
  • den eigenen Anteil geschlechterstereotypischen Verhaltens in der Interaktion mit Schülerinnen und Schüler, Kollegen und Eltern.

 Weitgehend alle schulischen Handlungsebenen , -felder und -themen bieten sich für eine geschlechterdifferenzierte Analyse an.

ZieleZiel von Gleichstellungs- oder Genderpolitik ist jedoch nicht die   Ergebnisgleichheit von Mädchen und Frauen gegenüber Jungen und Männern. Vielmehr ist es das Ziel von Gender Mainstreaming in der Schule die Einzigartigkeit, die Individualität aller Schülerinnen und Schüler in ihrer Verschiedenheit gleich wertzuschätzen und zu fördern und damit die (Selbst)Beschränkung auf tradierte Rollenerwartungen aufzubrechen.

 

Schwerpunkte am AMGKonkret bedeutet das am Albert-Martmöller-Gymnasium, die „Kultur des Hinschauens“, die bereits im Leitbild der Schule verankert ist, ernst zu nehmen: Wo weist ein Schüler bzw. eine Schülerin bestimmte Interessen und Begabungen auf? Wohin mündet eine Förderung aufgrund einer sozialen Geschlechterrollenerwartung? Ist durch Mehrfachbenachteiligung (Geschlecht, Migrationshintergrund, Sozialstatus) zusätzlicher Förderungsaufwand vonnöten? Inwiefern reflektieren die  Lehrpersonen ihr professionelles Verhalten als Rollenvorbild für „männlich“ und „weiblich“?Das AMG ist koedukativ strukturiert. Der Anteil an Mädchen und Jungen ist gleich hoch. Lediglich im Unterrichtsfach Sport wird in 2 Jahrgängen (Jahrgang 8 und 9) getrenntgeschlechtlich Sport unterrichtet, denn Schülerinnen und Schüler benötigen v.a. in diesem Unterrichtsfach sowohl Abgrenzung und Distanz (insbesondere in der Mittelstufe) zum anderen Geschlecht als auch Gemeinschaftlichkeit und Nähe, um letztlich langfristig eine reflexive Koedukation und somit eine kritische Auseinandersetzung mit bestehenden Geschlechterverhältnissen zu ermöglichen sowie eine Veränderung dieser anzustreben. Die Koedukation ist somit insgesamt wesentliches Element der Schulstruktur. Dem zugrunde liegt die Grundüberzeugung, dass Mädchen und Jungen die gleichen Chancen zur Förderung ihrer je individuellen Stärken und Lernangebote zur Aufarbeitung bestehender Schwächen bekommen müssen.
 

Berufsorientierung



Hinsichtlich der Berufswahl lässt sich jedoch erkennen, dass vorwiegend geschlechtstypische Berufswahlspektren ausgewählt werden. Die geschlechtsspezifische Förderung spielt somit in der Berufswahlvorbereitung eine Rolle.

Es ist ein wichtiger Bestandteil der Mädchen- und Jungenförderung am AMG, dass die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des jährlich stattfindenden „Girls' Day“ bzw. „Boys' Day“ auch in typisch männliche bzw. weibliche Berufsfelder hineinschnuppern, um durch diesen Einblick in die Berufswelt eventuelle Vorbehalte gegenüber technischen oder techniknahen bzw. „weiblichen“ Berufen abzubauen und ihre Berufswahl gegebenenfalls zu überdenken.

werden für Oberstufenschülerinnen und -schüler Kontakte zu Universitäten, Fachhochschulen und Studienseminaren hergestellt, um ihnen die Teilnahme an Informationsveranstaltungen und Seminaren zur Berufs- und Studienwahlorientierung zu ermöglichen.Für die Schülerinnen der Sekundarstufe I wird darüber hinaus die Teilnahme an einem freiwilligen Selbstbehauptungskurs bzw. Selbstverteidigungskurs 
(Wen Do) angeboten. Dieser Kurs wird von externen Trainern durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit der Sportlehrerin Katja Hartmann betreuen Medizinstudenten der Universität Witten/Herdecke seit Februar 2009 eine facettenreiche AG mit dem Namen ADD ACTION. In der Arbeitsgemeinschaft lernen die Schülerinnen und Schüler all das kennen, was zu ihrer Gesundheit beiträgt, wobei insbesondere 3 Ziele verfolgt werden:1) Zur aktiven Freizeitgestaltung anregen,2) Bewusstsein für Körper und Ernährung schaffen,3) Selbstbewusstsein und soziale Integration fördern.Die regelmäßig stattfindende, zweistündige AG findet jedoch nicht immer in der Sporthalle statt und spricht nicht nur die Sportskanonen an! Im Rahmen der AG werden ebenso außergewöhnliche Ausflüge und besondere Kursangebote wie Theater, Beach-Volleyball, Klettern, Kochen, Basteln und ein Sinnes-Garten angeboten. Add Action ist daher sehr abwechslungsreich, so dass für alle Schülerinnen und Schüler etwas Passendes dabei ist (weitere Infos unter www.addaction.de).(Hartmann)
Anerkannte Fremdsprachenzertifikate ermöglichen den Schülerinnen und Schülern die Aufnahme an einer englischsprachigen Universität ohne vorherige Sprachprüfung; die Zertifikate werden von Firmen und Unternehmen international als Sprachnachweise gern gesehen. Sie orientieren sich am GeR für Sprachen. Das AMG bietet seit dem Schuljahr 2007/08 seinen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ein solches Sprachenzertifikat zu erwerben. Derzeit besteht die Möglichkeit, entweder an der Prüfung für das CAE (Certificate of Advanced English, Niveau GeR C1) oder das FCE (First Certificate of English, Niveau GeR B2) teilzunehmen. Die Vorbereitung dazu erfolgt im Anschluss an den regulären Schulunterricht 1x wöchentlich unter der Anleitung eines Lehrers.(Signer)
An unserer Schule tritt körperliche Gewalt nur begrenzt auf. Oft ist sie eine Folge von schlechtem Sozialverhalten Einzelner oder gar Ausgrenzung aus dem Klassenverband oder dem Freundeskreis.Deshalb wurde folgendes Konzept entwickelt, um die Sozialkompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und nachhaltig zu stärken, so dass sie selbst diese Kompetenzen weiter ausbauen und mögliche Konfliktfälle eigenständig bewältigen können.Jeder Baustein findet jeweils in einer Jahrgangsstufe statt und wird im Klassenverband durchgeführt:So gibt es in der Jgst. 5 Sozialtraining, in der 6 einen Anti-Mobbing-Tag, bei dem theaterpädagogisch Handlungsalternativen zur Konfliktlösung erarbeitet werden, in der 7 ein vertiefendes Theaterstück mit dem Thema Gewalt, Mobbing, Amoklauf, in der 8 eine Veranstaltung mit gemeinschaftlichen Sportaktivitäten (Klettern, Drachenboot)  und schließlich in der 9 eine Informationsveranstaltung der Polizei zur Rechtssituation bei verschiedenen Gewalttaten.Selbstverständlich wird darüber hinaus individuell beraten und ggf. professionelle Hilfe vermittelt.(Kuhlmann,  Fechner)

Seit diesem Schuljahr erproben wir unser neues Lernaufgabenkonzept, dessen Ziel es ist, die Schülerinnen und Schüler vor dem Hintergrund der Anforderungen von G8 mit bis zu zwei Tagen Nachmittagsunterricht und erhöhter Wochenstundenzahl zu entlasten. Wir wollen daher die Hausaufgaben ohne Qualitätsverlust bei den Lernprozessen auf ein notwendiges Maß unter Berücksichtigung einer kompetenzorientierten Aufgabenkultur im Sinne der Kernlehrpläne zurückführen und gleichzeitig verstärkt Schulaufgaben für die Lernprozesse der Schülerinnen und Schüler nutzbar machen. Daraus ergeben sich neue, aber auch bewährte Aufgaben für alle am Thema Lern- und Hausaufgaben Beteiligten: für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer. Gemeinsam haben wir uns auf das Konzept geeinigt und gemeinsam wollen wir es erproben und umsetzen.

Im Anschluss an die Angebote im Rahmen der Mittagsbetreuung findet von Montag bis Donnerstag die qualifizierte Hausaufgabenbetreuung statt. Sie wird durchgeführt von Frau Angela Kalwa, die bereits im letzten Schuljahr erfolgreich im Übermittagsbereich gearbeitet hat.Diese Hausaufgabenbetreuung ist keine Nachhilfe. Selbstverständlich hilft Frau  Kalwa den Kindern bei Verständnisfragen. Ihr Hauptaugenmerk wird aber darauf liegen, eine angenehme Arbeitsatmosphäre zu schaffen, in der die Kinder konzentriert in Einzel-, Partner- oder Teamarbeit ihre Aufgaben erledigen können.Mit Entspannungsübungen sorgt Frau Kalwa für einen sinnvollen Wechsel zwischen Konzentration und Entspannung.Für die Hausaufgabenbetreuung ist eine verbindliche Anmeldung für ein Jahr erforderlich. Die Kosten betragen zur Zeit 30.- € pro Kalendermonat. Die Anmeldungen laufen über die Ratz+Fatz Company, an die Sie sich jeder Zeit mit Ihren Fragen wenden können. Ansprechpartner sind Frau Matthes und Herr Ludwig  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  Ansprechpartnerin am AMG ist Frau Hollmann-Vogel.
Schüler helfen SchülernEngagierte und qualifizierte Oberstufenschülerinnen und -schüler betreuen montags bis freitags in der 7. Stunde (13.10 Uhr bis 13.55 Uhr) Gruppen von bis zu max. 5 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-7.Diese Lern- und Hausaufgabenbetreuung ist nicht als Nachhilfeunterricht anzusehen!Da der Schulverein unser Projekt zur individuellen Förderung großzügig unterstützt, beträgt der Elternanteil für die Teilnahme nur 20€  im Halbjahr.(Brennecken)
Das Projekt der Ruhr-Universität Bochum in Zusammenarbeit mit den Schulen in Bochum und Umgebung unterstützt Schüler in ihrer Berufswahl und hilft ihnen, ihre Fähigkeiten besonders in gesellschaftswissenschaftlichen Bereichen zu ergründen. Bei unregelmäßig durchgeführten „Boys’ Days“ können interessierte Schülerinnen und Schüler in sogenannte „jungenuntypische“ Studienfächer an der Uni hineinschnuppern. Weitere Informationen unter www.rub.de/jipppp oder bei Frau Signer (Ansprechpartnerin für JIPPPP am AMG).(Signer) 
Betreute Angebote
  • Sport und Spiele in der Turnhalle geleitet von unseren Sporthelfern und -helferinnen. Das sind Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe, die eine entsprechende Ausbildung gemacht haben.
  • Bewegung und Theater, Improvisationen, Entspannung, Spiele, Kickern in den Räumen AU01 und AU02 unter der Leitung von Frau Angela Kalwa
  • Den Computer und seine Programme im Computerraum kennenlernen unter Anleitung von kompetenten Oberstufenschülern und -schülerinnen

Möglichkeiten der freien Beschäftigung

  • plaudern, spielen oder kickern im Schülercafé 
  • Tischtennis, Fußball, Basketball spielen, klettern und toben auf beiden Schulhöfen
  • 'Chillen' im 'Chillroom' in ruhiger und entspannter Atmosphäre auf ein paar weichen Kissen und eventuell mit eigenem MP3-Player seine Lieblingsmusik hören oder ein interessantes Buch aus der kleinen Bibliothek lesen
  • im 'Games Room' unter Aufsicht älterer Schüler und Schülerinnen mit Freunden Karten- oder Brettspiele spielen oder das angebotene Mal- und Zeichenmaterial nutzen.

Mittagsverpflegung

  • Unsere Helfer und Helferinnen bieten ein leckeres Angebot von kalten Speisen
  • Warmes Essen wird durch unseren externen Lieferanten Culina/Ruhr angeliefert (Auswahl zwischen 3 Gerichten)
  • Die Online-Bestellung des Essens ist möglich bis 23.59 Uhr des Vortages
  • Die Kosten für jedes warme Essen betragen 3,10€
  • Anmeldeformulare für das System liegen im Sekretariat aus
  • Jeder Schüler erhält einen persönlichen Zugangscode
  • Die Abwicklung erfolgt durch die Ev. Jugend im Kirchenkreis Hattingen-Witten, Ratz + Fatz Company
  • Bei Fragen können Sie sich wenden an Frau Matthes (Ev. Kirchenkreis) Tel. 02302/914270, E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Mail an Frau Hollmann-Vogel  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

 Mittelstufenberatung

 

In einer wöchentlichen Sprechstunde (immer am Dienstag in der 2. großen Pause im Raum H101) können Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 Rat und Hilfe zu allen Aspekten der Mittelstufe einholen. Nach dem ersten Gespräch werden Lösungsmöglichkeiten und weitere Vorgehensweisen sowie eventuelle weitere Ansprechpartner und Anlaufstellen aufgezeigt (Beratung: V. Signer).

Auch Eltern können bei Fragen zu Aspekten der Mittelstufe (z. B. Versetzungsbestimmungen oder zum Differenzierungsbereich II, etc.) die Mittelstufenkoordinatoren (E. Mennicken / V. Signer) kontaktieren.

 

 

Das AMG richtet in der Jahrgangsstufe 5 mindestens eine Klasse mit naturwissenschaftlichem Profil ein. Die Schülerinnen und Schüler dieser Klasse erhalten  in den Jahrgangstufen 5-7 jeweils eine zusätzliche Wochenstunde Unterricht in einem naturwissenschaftlichen Fach, und zwar in Klasse 5 in Biologie, in Klasse 6 in Physik und in Klasse 7 in Chemie.Der Unterrichtsstoff wird in diesen Klassen gegenüber den anderen Klassen der Jahrgangsstufe nicht inhaltlich ausgeweitet. Vielmehr soll die eigenständige Durchführung von Experimenten mitsamt ihrer Planung und Auswertung einen größeren Raum einnehmen. Durch dieses Angebot soll das bei jungen Schülerinnen und Schülern anzutreffende breite Interesse an Phänomenen der Natur und Technik in besonderem Maße aufgegriffen werden. Primäres Ziel ist es, die Neugier der Kinder und Jugendlichen zu fördern und auf dieser Basis eine solide naturwissenschaftliche Grundbildung zu vermitteln. (Dr. Kiesow)
Hintergrund:Die Verkürzung des Bildungsgangs am Gymnasium von 9 auf 8 Jahre (G8) führt zu einer Erhöhung der Wochenstundenzahlen pro Jahrgangsstufe. Für die AMG-spezifische Stundentafel (Grundlage APO-SI) heißt das 32 bzw. 33 Wochenstunden für die Jahrgangsstufen 5 und 6, 32 – 33 Stunden für die Jahrgangsstufen 7 und 8 und 33 – 34 Wochenstunden für die Jgst. 9. Diese Stunden lassen sich nicht mehr alle in der Kernunterrichtszeit am Vormittag unterbringen, so dass auch Unterricht am Nachmittag stattfinden muss. Dazu gibt es einige durch Erlasse geregelte Vorgaben.Vorgaben:
  • mehr als 6 Unterrichtsstunden pro Schultag nur nach einer langen (45 bzw. 60 Min.) Mittagspause.
  • Jgst. 5 und 6 an höchstens einem Nachmittag
  • Jgst. 7 und 8 an höchstens zwei Nachmittagen
  • maximal 8 Unterrichtsstunden pro Tag
  • keine Klassenarbeiten am Nachmittag
  • an Tagen mit Nachmittagsunterricht keine Hausaufgaben für den Unterricht des folgenden Tages
  • Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 und 6 dürfen das Schulgelände in der großen Mittagspause vor dem Nachmittagsunterricht nicht verlassen.
  • Möglichkeiten für die lange Mittagspause:
    1. nach der 5. Stunde, wenn sich hieran maximal zwei Unterrichtsstunden anschließen. Eine 45-minütige Mittagspause ist möglich.
    2. nach der 6. Stunde muss eine 60-minütige Pause folgen.
     
        (Vgl.
    Fünf-Tage-Woche an Schulen. RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung. v. 2008 – 223) (Bülskämper)

     

Parallel zur Bläserklasse besteht seit einer Projektwoche vor gut zwanzig Jahren ein Orchester am AMG. Da ein traditionell klassisch besetztes Ensemble durch die Schülerinnen und Schüler unserer Schule nicht formiert werden kann, haben wir uns von Anfang an stärker an klanglich reizvollen Orchesterbesetzungen orientiert, die eher im Bereich Film- / Salonmusik zu finden sind. Die Werkauswahl setzt den Akzent somit stärker auf Arrangements klassischer Werke, auf populäre Medleys und Filmmusik. Durch die größere Offenheit der einsetzbaren Instrumente spielen im Orchester Schülerinnen und Schüler fast aller Jahrgangsstufen, Ehemalige, sodann Eltern, aktive und pensionierte Kollegiumsmitglieder. Wegen personeller Kapazitätsprobleme arbeitet das Orchester in der Regel ein- bis zweimal im Jahr in projektartigen Arbeitsphasen. (Henter)

 

Das Beratungsangebot bezieht sich auf psycho-soziale Probleme im weitesten Sinne und ist Ergänzung und Erweiterung des sonstigen Beratungskonzeptes für die Sekundarstufe II.

 

Die vorgetragenen Probleme weisen eine große Bandbreite auf,von vorübergehenden Schwierigkeiten bis hin zu schwerwiegenden psychischen oder sozialen Belastungen. Folglich besteht die Beratung sowohl in ausführlichen Gesprächen, als auch in konkreten Hilfsangeboten, die außerhalb der Schule möglich sind und von Psychologen und Therapeuten durchgeführt werden.

 

Das Angebot wird rege genutzt,überwiegend von Schülerinnen. Die Gepräche finden nach Vereinbarung statt – in und außerhalb der Schule. Die anfängliche Einrichtung einer festen Sprechstunde hat sich als nicht flexibel genug erwiesen.

 

Einige Schüler/innen suchen auch nach dem Verlassen der Schule weiterhin den Kontakt.

(Nikulski)

Seit dem Schuljahr 2008/2009 gibt es am AMG eine AG zum Thema Robotertechnik. SchülerInnen der 9. Klassen lernten im Informatikraum spielerisch den Umgang mit selbst gebauten Robotern. Von der Schule zur Verfügung gestellte Bausätze der Firma LEGO nutzten die TeilnehmerInnen für die verschiedensten Modelle. Ein Auto, das selbstständig eine Parklücke sucht und dann einparkt, brachte die AG bis in die Endrunde des VDE Technik-Wettbewerbs.  Aktuell wird die AG um ein Angebot für die 6. Klassen erweitert.(Wisniewski) 

Regelung zur Nutzung der Toiletten für Schülerinnen und Schüler

  1. Die Toiletten im Erdgeschoss Neubau bleiben durchgehend geöffnet, um den (vorwiegend jüngeren) Schülerinnen und Schülern aus dem Neubau den längeren Weg zu den Außentoiletten auf dem großen Hof zu ersparen. Die Toiletten in beiden oberen Geschossen des Neubaus bleiben verschlossen und sollen nicht benutzt werden. Die KollegInnen werden dringend gebeten, keine Schlüssel für die Toilettenbenutzung auszugeben.
  2. Die Außentoiletten auf dem großen Schulhof sind durchgehend von 9.00 – 12.00 Uhr geöffnet (Aufsicht durch Frau Gerstl; Gebühr: 20 ct pro Tag). Vor 9.00 Uhr oder im Falle, dass die Außentoiletten verschlossen sind (Abwesenheit von Frau Gerstl), können die Schülerinnen und Schüler im Sekretariat einen Schlüssel für die Toiletten im Erdgeschoss Altbau erhalten.
  3. In den großen Pausen und zwischen 12.00 und 15.30 Uhr (Nachmittagsunterricht) sind zusätzlich zum Neubau auch die Toiletten im Erdgeschoss Altbau geöffnet. Schülerinnen und Schüler, die außerhalb dieser Öffnungszeiten die kostenfreien Toiletten im Erdgeschoss Altbau nutzen wollen, können bei Frau Gerstl auf den Außentoiletten einen Schlüssel erhalten.

 Dr. Kiesow

Den Schulchor des AMG ("Lieber Herr Gesangsverein") gibt es seit dem Herbst 2008. Seitdem besteht er aus einem festen - wachsenden! - Kern und einer ab und zu wechselnden Gruppe aus Neugierigen und Solchen, die an bestimmten Projekten interessiert sind. Zur Zeit erarbeiten wir uns ein neues Programm und suchen auch noch Stücke aus, die von Rock und Pop über Musical zu "Chorklassikern" gehen können. So ist für jeden etwas dabei.Die AG ist für alle Altersstufen ab Klasse 5 geöffnet.Der Chor probt aktuell freitags in der 7. und 8. Stunde in Raum N004. Wer mal reinschnuppern möchte, ist herzlich willkommen!  (Schubert)
Der Schüleraustausch mit unserer französischen Partnerstadt Beauvais existiert seit mehr als 30 Jahren. Besuch und Gegenbesuch finden jedes Jahr vor und nach Ostern meistens im März und April/Mai statt. Der Austausch richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I, die am Französischunterricht teilnehmen. Die Anzahl der Plätze für die deutschen Schülerinnen und Schüler hängt immer von der Anzahl der französischen Bewerber ab, die im Allgemeinen etwas geringer ausfällt. Die Kosten für die Teilnahme am Programm betragen, dank der Unterstützung der Stadt Witten, ca. 130€ (Busfahrt und Ausflüge) pro Schüler. (Otto)
Vom AMG mit Volldampf ins Studium! In Kooperation mit den Universitäten Bochum und Dortmund können bei uns besonders motivierte und begabte Schülerinnen und Schüler in der Sek II an der Schüleruni teilnehmen. (Fröhlings)
Die Schulsozialarbeiterin heißt Zita Nelißen, weitere Informationen gibt es hier.
Das SLZ ist ein (von Lehrern, Schülern und Eltern) beaufsichtigter Raum, der unseren Oberstufenschülerinnen und -schülern in Freistunden, Pausen und nach Bedarf im Nachmittagsbereich für eigenständiges Arbeiten oder zur Entspannung zur Verfügung steht. Konzept und Ausstattung des SLZ bieten den Schülerinnen und Schülern in einem Teilbereich die Möglichkeit, an flexibel einsetzbaren Gruppentischen sowie internetfähigen und softwaremäßig umfangreich ausgestatteten Rechnern selbstständig zu recherchieren, Präsentationen zu erarbeiten sowie weitere unterrichtrelevante Arbeiten zu erstellen. Eine Präsensbibliothek mit Nachschlagewerken ergänzt das Angebot.Ein zweiter Teilbereich des SLZ kann zur Entspannung, zur Lektüre von Belletristik und aktuellen Zeitschriften genutzt werden.Das SLZ ist auf Kooperation ausgerichtet, fördert intensives gemeinsames Arbeiten und bindet die Schülerinnen und Schüler in Planung, Ausstattung und Pflege des Raums mit ein.Im September 2007 eröffnet, läuft das SLZ seitdem überaus erfolgreich und wird von vielen Schülerinnen und Schülern der Sek II gerne und häufig genutzt. Eine entsprechende Evaluation liegt vor und kann von der Homepage des AMG herunter geladen werden. (Albrecht)
Abgesehen vom Austausch mit Beauvais (vgl. Schüleraustausch) bietet das AMG den Französisch lernenden Schülerinnen und Schülern in der Jahrgangsstufe 9 (G8) eine Sprachenfahrt nach Paris an.Im Rahmen der „Fahrtenwoche“ werden die Schüler, begleitet von ihren Fachlehrern, 5 Tage in der Hauptstadt Frankreichs verbringen und diese intensiv entdecken können.Diese Fahrt ermöglicht einerseits die praktische Anwendung der Fremdsprache in authentischen Kommunikationssituationen und andererseits die Vertiefung der Kenntnisse über das Nachbarland selber.Das „wahre“ Paris besticht weit mehr als die Darstellungen der Stadt in den Lehrwerken und sowohl die Vorbereitung der Fahrt als auch die Erinnerung an die Fahrt gelten als großer Motivationsschub, der zu sehr gutem Lernerfolg führen kann.
Die Verlagsfirma Langenscheidt veranstaltet jährlich für alle Schulen in Deutschland einen Sprachenwettbewerb im Fach Englisch. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 können daran freiwillig teilnehmen. Die zu lösenden Aufgaben im Multiple-Choice-Verfahren beziehen sich auf die Kategorien Landeskunde, Grammatik und Kommunikation.Die Vorbereitung kann entweder von den Schülerinnen und Schülern individuell von Zuhause online erfolgen (Übungsaufgaben unter www.thebigchallenge.de) oder gemeinsam nach Absprache mit einem betreuenden Lehrer. Jede/r teilnehmende/r Schüler/in erhält eine Teilnahmeurkunde sowie einen kleinen Preis.(Signer)
In der Sek I werden verschiedene Maßnahmen durchgeführt, um die SchülerInnen zu informieren über angemessene Optionen bzgl. der Fortsetzung ihrer Ausbildung.Nach dem Übergang in die Sek II wird die Berufswahlorientierung weitergeführt. Als Entscheidungshilfen für ein Arbeits- und/oder Ausbildungsverhältnis dient u.a. ein zweiwöchiges Betriebspraktikum. Nähere Informationen finden sich unter "Beratung".(Stocker)
„Wir sehen hin!“ – unter diesem Motto wurde die Suchtprävention am Albert-Martmöller-Gymnasium im laufenden Schuljahr 2009/10 neu formiert. Kernpunkt ist ein Konzept, das so früh wie möglich zu (eventuell) konsumierenden Jugendlichen Kontakt aufnimmt und die Betroffenen begleitet. Dies geschieht vor allem im Hinblick auf die im schulischen Umfeld aktuellen Drogen Nikotin, Alkohol und Cannabis. An der Umsetzung des Konzepts arbeitet der Beratungslehrer für Suchtprävention federführend. Das gesamte Kollegium ist zudem im Rahmen einer Fortbildung zur Erkennung von Drogenkonsum, zum Führen einfühlsamer Beratungsgespräche und zu chemischen und rechtlichen Fragen geschult worden. Flankiert wird das Konzept zum einen von „echter“ Präventionsarbeit im Rahmen von Aktionen wie be smart, don’t start, Projekttagen der Klasse 7 zu den Themen Alkohol und Cannabis sowie im Unterricht der affinen Fächer (z.B. Biologie). Zum anderen bietet der Beratungslehrer Schulungen für Eltern, Schülerinnen und Schüler an, führt Einzelberatungen durch und stellt den Kontakt zu außerschulischen Beratungsstellen her.(Schmidt)

Das Schulgesetz erhebt die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler zu einem pädagogischen Grundprinzip im Rahmen des Bildungs- und Erziehungsauftrags von Schule. Dem trägt das Leitbild des AMG Rechnung, das einen aufmerksamen und menschlichen Umgang aller Beteiligten in gemeinsamer Verantwortung vorsieht.

 

Im Sinne dieser Ziele praktizieren wir an der Schule ein bestimmtes Übergabeverfahren, das zur Anwendung kommt, wenn in einer Lerngruppe ein Fachlehrer oder gar die Klassenleitung wechselt. Dabei werden Informationen sowohl über die Lerngruppe allgemein als auch über  einzelne Schülerinnen und Schüler weitergegeben. Dies geschieht zum einen in einem informellen Informationsaustausch zwischen abgebender und aufnehmender Lehrkraft. Zum anderen trifft sich das Kollegium, da die meisten Lehrerwechsel zu Beginn eines Schuljahres stattfinden, während der ersten Schulwoche (außerhalb des Unterrichts) zu einer zentralen sog. „Übergabestunde“, in der sich Lehrerinnen und Lehrer, die eine Lerngruppe neu übernommen haben, mit ihrem jeweiligen Vorgänger austauschen können.

 

Die im Rahmen dieser Übergaben ausgetauschten Informationen können sich beziehen auf

 

  • die bisher behandelten Unterrichtsinhalte und –themen,
  • die bisher vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten,
  • die fachlichen Stärken und Schwächen der einzelnen Schülerinnen und Schüler,
  • das Arbeits- und Sozialverhalten einzelner Schülerinnen und Schüler sowie ggfs. auf medizinische Informationen über einzelne Schülerinnen und Schüler, sofern diese (wie z.B. bei einer Diabetes-Erkrankung) für die Schule von Bedeutung sind.

 

Durch die Weitergabe solcher Informationen an die nachfolgenden Lehrkräfte und Klassenleitungen wird sichergestellt, dass die schulische Bildungs- und Erziehungsarbeit kontinuierlich und passgenau fortgesetzt werden kann. Der Folgeunterricht kann sofort an den erreichten Lernstand anknüpfen und dabei die individuelle Lernausgangslage der Lernenden berücksichtigen. Die an der Ausbildung und Erziehung der einzelnen Schülerinnen und Schüler beteiligten Lehrerinnen und Lehrer verfügen über einen gleichen Stand relevanter Informationen und bilden somit eine pädagogische Einheit, die übereinstimmend zielgerichtet im Sinne unseres Leitbilds wirken kann.

 

Insbesondere unterstützt das Übergabeverfahren die individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler. Die neu eingesetzten Lehrkräfte erhalten verlässlich die Informationen über persönliche Stärken und Schwächen von Schülerinnen und Schüler, die sie benötigen, um auf dieser Basis bei Bedarf ohne Zeitverlust individuell abgestimmte Fördermaßnahmen einplanen zu können.

Verkehrs- und Mobilitätserziehung am AMG 

Allgemeine Aufgaben und Ziele der Verkehrs- und Mobilitätserziehung

 
Es ist Aufgabe schulischer Verkehrs- und Mobilitätserziehung, Kenntnisse zu vermitteln und die für eine verantwortliche Teilnahme am Straßenverkehr erforderlichen Fähigkeiten und Haltungen zu fördern. Unsere Schule will die Schülerinnen und Schüler dadurch zu einer reflektierten Mitverantwortung befähigen. Verkehrs- und Mobilitätserziehung ist kein eigenständiges Unterrichtsfach. Themen und Inhalte werden in vielen verschiedenen Unterrichtsfächern am AMG
behandelt. 
Beitrag zur Sicherheitserziehung
Schülerinnen und Schülern sollen alle Qualifikationen erwerben, die sie für ein sicherheitsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr benötigen. Dazu gehören das Erkennen, Beurteilen und Bewältigen spezifischer Situationen im Straßenverkehr, das Meiden oder Beseitigen von Gefahren sowie angemessenes Verhalten nach Verkehrsunfällen.Beitrag zur Sozialerziehung Schülerinnen und Schülern sollen in der Verkehrs- und Mobilitätserziehung situationsorientiertes flexibles Verhalten, Rücksichtnahme und Verzicht auf Vorrechte sowie die Antizipation der Handlungen anderer lernen.Beitrag zur Umwelterziehung Schülerinnen und Schüler sollen verschiedene Faktoren von Umweltbelastungen und -zerstörungen durch den Verkehr kennen lernen, sich mit ihrem eigenen Verhalten und dem anderer Verkehrsteilnehmer kritisch auseinander setzen und Alternativen zum Verkehrsverhalten und zur Verkehrsgestaltung entwickeln.Beitrag zur Gesundheitserziehung Schülerinnen und Schüler sollen die Einschränkung einer gesundheitsbewussten Lebensführung durch Lärm und Stress im Straßenverkehr erkennen und befähigt werden, durch die Wahl geeigneter Verkehrsmittel diese Einschränkungen zu vermindernZiele und Inhalte in den verschiedenen Sekundarstufen  In der Sekundarstufe I werden sowohl die altersspezifische, in erheblichem Umfang steigende Teilnahme am Straßenverkehr als auch die Interessen an sozialen, ökologischen, ökonomischen und technischen Problemen berücksichtigt. Themen, die auf eine sichere und verantwortungsbewusste Nutzung des Fahrrades und auf eine möglichst rational geleitete Auswahl der Verkehrsmittel und -wege zielen, stehen im Vordergrund. Weitere Themen sind die für Teilnahme am Verkehr notwendigen technischen Kenntnisse und Einsichten in grundlegende verkehrspolitische Fragestellungen. In der Sekundarstufe II richtet sich Verkehrs- und Mobilitätserziehung an Jugendliche und junge Erwachsene, von denen viele neben dem Fahrrad auch ein motorisiertes Fahrzeug benutzen. Durch ein vertieftes Verständnis für verkehrswissenschaftliche und verkehrspolitische Fragestellungen und durch die Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken der Mobilität soll den Schülerinnen und Schülern deutlich werden, wie sie eigenverantwortlich, sicherheitsbewusst und umweltbewusst am Straßenverkehr teilnehmen können.
Ziele  der Verkehrs- und Mobilitätserziehung in den Jahrgangsstufen 5 und 6
Die Schülerinnen und Schüler trainieren ihre Motorik und Reaktionsfähigkeit weiter, um sich im komplexen Verkehrsgeschehen auf dem Schulweg und in der Freizeit sicher bewegen zu können. Sie lernen, sich mit der neuen örtlichen Verkehrssituation auseinander zu setzen. Themen und Inhalte Der neue Weg zur Schule


  • Schulwegkarte, Gefahrenpunkte, Verhaltensweisen, sicheres Fahren mit dem Linienbus


Durchführung: Beauftragter für die Verkehrserziehung Umweltorientiertes Verhalten


  • Vor- und Nachteile des Individualverkehrs

  • Umweltschutz in Verbindung zur Wahl der Verkehrsmittel


Durchführung: Fach Erkunde

 Gruppenverhalten

  • Einfluss der Gruppe auf das eigene Verhalten und Handeln

  • Einfluss des Einzelnen auf die Gruppe
  • Bedeutung von Risikobereitschaft, rücksichtslosem Verhalten, Imponiergehabe


Durchführung: Fach Politik 
Verkehrsgerechtes Verhalten in der Gruppe

  • auf dem Weg zu anderen Sportstätten

  • bei Wandertagen, Klassenausflügen

  • bei Fahrradausflügen während der Klassenfahrt


Durchführung: Sportlehrer/in, Klassenleitung 

Bewegungssicherheit


  • Training sensomotorischer Fähigkeiten: Gleichgewicht, Koordination, Reaktion, visuelle und akustische Wahrnehmung

  • Umgang mit Emotionen


Durchführung: Fach Sport Ziele der Verkehrs- und Mobilitätserziehung in den Jahrgangsstufen 7, 8 und 9


Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Rolle als Verkehrsteilnehmer/innen in Begegnungen mit anderen. Sie setzen sich mit Motiven für nicht verkehrsgerechtes Verhalten auseinander,   analysieren lokale und regionale Verkehrssituationen und hinterfragen diese kritisch.
Sie setzen sich kritisch mit den Auswirkungen von Alkohol, Rauschgiften und Medikamenten auf Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auseinander und bewerten diese.

 Themen und Inhalte

 Verkehrsentwicklung und Gestaltung

  • geschichtliche Entwicklungen

  • regionale Verkehrsplanung

  • Alternativen zur vorhandenen Verkehrsführung


Durchführung: Fach Erdkunde

 



Verkehrswege und Verkehrsmittel

  • wirtschaftliche Zusammenhänge (Transportkonzepte: Land, Wasser, Luft)

  • esellschaftliche Zusammenhänge (Massentourismus)

  • Verkehrspolitik


Durchführung: Fach Erdkunde



 

Verkehrsbedingungen


  • Fahrbahnbeschaffenheit

  • Wetter- und Lichtverhältnisse

  • Bremswege

  • Geschwindigkeit und Fliehkräfte

Durchführung: Fach Physik



 
Verhalten im Straßenverkehr
  • Sensibilisierung für besondere Gefahren

  • Bedeutung von Stimmungen und Gefühlen
  • Verantwortung und Rücksichtnahme

  • Hilflosigkeit und Orientierungslosigkeit


Durchführung: Fächer Religion und Praktische Philosophie



 
Umweltorientiertes Verhalten und Handeln
  • verantwortliche Wahl der Verkehrsmittel
  • Statussymbolik, Selbstdarstellung, Imponiergehabe

  • Gefährdung von Menschen, Tieren, Pflanzen

  • Belastung durch Abgase, Versiegelung von Naturflächen

  • Klimabelastung

Durchführung: Fächer Religion, Erdkunde, Praktische Philosophie



 

Sachgerechtes und angemessenes Verhalten bei Unfällen

  • AG: Ausbildung zu Schulsanitäterinnen und -sanitätern


Ziele der Verkehrs- und Mobilitätserziehung in den Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2
Die Schülerinnen und Schüler reflektieren ihre Rolle als verantwortungsbewusste, zum Teil auch schon motorisierte Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer. Sie setzen ihre Kenntnisse über die StVO und über umweltgerechtes Verhalten im Straßenverkehr um. Sie lernen, sich bei Unfällen sachgerecht und angemessen zu verhalten. Sie setzen sich kritisch mit den Auswirkungen von Alkohol, Rauschgiften und Medikamenten auf Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auseinander und bewerten diese. Sie prüfen und erproben Möglichkeiten der Einflussnahme.

 Themen und Inhalte

Gefährdungsfaktoren bei der Teilnahme am Straßenverkehr


  • persönliche, soziale und emotionale Gründe für risikoreiches Verhalten
  • Einflussnahme auf das Verhalten durch Alkohol, Rauschgifte, Medikamente

  • Gruppendruck

  • Umgang mit Emotionen und Aggressionen

  • Nichtbeachtung anerkannter gesellschaftlicher Normen und Werte


Durchführung: Fächer Religion, PolitikGefahren und Risiken bei der Teilnahme am Strassenverkehr


  • mangelnde fahrpraktische Fertigkeiten

  • Risiken durch überhöhte Geschwindigkeit
  • Einschränkung der sensomotorischen Leistungen durch Alkohol, Rauschgifte, Medikamente
  • Grenzen der visuellen und akustischen Wahrnehmung

  • Grenzen der Fahrphysik


Durchführung: Fächer Chemie, PhysikUmwelt und Mobilität

  • Verkehrspolitik

  • Verkehrsaufkommen und Umweltschutz
  • Straßenbau und Naturflächen
  • Folgekosten erhöhter Mobilität
  • Auswirkungen des erhöhten Individualverkehrs
  • Kommunikationstechnologie und Mobilität


Durchführung: Fach Erdkunde (Bn)

Auch Lehrerinnen und Lehrer sind mal krank! Damit die Schülerinnen und Schüler in diesen Stunden die Zeit sinnvoll mit eigenverantwortlichem Lernen nutzen können, haben wir ein Vertretungskonzept entwickelt. Es besteht aus zwei Säulen: Zum einen arbeiten die Schülerinnen und Schüler an einem Ordner, in dem halbjährlich wechselnd die verschiedenen Fächer Material zusammengestellt haben. Zum anderen gibt es ein Projekt im Rahmen der Leseförderung, bei dem die Schülerinnen und Schüler sich selbst ein Buch aussuchen und kleine Arbeitsaufträge dazu bearbeiten.(Fröhlings)